Mein Yogaweg

Sport hat schon sehr früh mein Leben mitbestimmt. Bereits mit fünf Jahren begann ich mit dem Schwimmen, das ich neun Jahre lang als Leistungssport ausübte. Danach probierte ich vieles aus: Surfen, Ju-Jutsu, Klettern, Nordic-Walking, … Squash hat mich am meisten begeistert und ich bin 15 Jahre dabeigeblieben.

So gern ich Sport auch immer ausübe, er forderte doch auch seinen Tribut. Ein Meniskus-Anriss im Knie sowie ein Bandscheibenvorfall zwangen mich zur Neuorientierung. So bin ich - wie wohl sehr viele - zum Yoga gekommen: als therapeutische Maßnahme. Ich suchte einen gesundheitsorientierten Sport, mit dem ich meine körperlichen Probleme in den Griff bekommen konnte. 2001 begann ich, Yoga zu üben. Mit der Zeit bekam ich nicht nur meine Beschwerden in den Griff, ich entdeckte auch immer mehr meine Begeisterung für diese völlig neue Welt. Ich lernte meinen Körper auf eine nie gekannte Weise kennen und gewann zunehmend an Beweglichkeit. Darüber hinaus bemerkte ich auch kleine Veränderungen in der Persönlichkeit. Neben mehr Gelassenheit und Ruhe veränderte sich auch der eine oder andere Blickwinkel auf Geschehnisse um mich herum, die vor allem von mehr Achtsamkeit, Toleranz, Respekt und Wertschätzung geprägt sind.

Yoga hat sich für mich als Entwicklungsweg erschlossen, den ich sehr begrüße. Damit fiel auch 2012 die Entscheidung, Yogalehrerin zu werden und meine Erfahrungen weiterzugeben. Seit 2013 wirke ich als Yogalehrerin in München-West und Grafrath, bin aber gleichzeitig Schülerin geblieben: im Einzel- und Gruppenunterricht sowie in ausgesuchten Fortbildungen. Denn nur im eigenen Spüren und Erfahren kann ich das Wissen entwickeln, Dir Yoga zu vermitteln. Ich verstehe Yoga als Reise und gerne nehme ich Dich mit ...

Yogastil

Yoga ist eine jahrtausendealte Lehre aus Indien. Die Basis ist häufig Hatha Yoga, der jedoch heute in vielen Varianten unterrichtet wird. Daraus haben sich bis heute viele Yogastile entwickelt: Anusara Yoga, Shivamukti Yoga, Aṣṭānga Yoga, Bikram Yoga, Yoga Flow, … um nur wenige zu nennen. Die Yogastunden laufen zum Teil fundamental unterschiedlich ab. Für den Laien ist das Angebot undurchschaubar. Dazu kommt die Vielzahl der Lehrausbildungen, die in Dauer, Inhalt und Qualität sehr variieren – denn der Beruf des Yogalehrers ist nicht geschützt und es gibt keine verbindlichen Standards. Daher kann ich immer nur empfehlen, in einer Probestunde zu prüfen, welcher Stil zu einem passt und zu prüfen, was einem gut tut.

Während meiner Ausbildungen habe ich zwei Yogastile kennengelernt: WOYO® (Workout Yoga) und Hatha Yoga in der Tradition nach dem Gelehrten Krishnamāchārya und seinem Sohn Desikachar. Beide Stile haben gemeinsam, dass sie auf die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse des einzelnen Schülers eingehen, den Yoga anpassen. Damit sind beide Formen sehr gut für Yoga-Übende aller Level geeignet, ob Anfänger oder Fortgeschrittener.

Im Fokus stehen Muskelkräftigung, Dehnung und Mobilisation. Damit trägt Yoga langfristig zur Haltungsverbesserung bei und erweitert die Flexibilität und Entspannungsfähigkeit. Die Yoga Kurse sind eine ideale Ergänzung bzw. Ausgleich für Sportbegeisterte und ein optimaler Einstieg für alle Yoga-Interessierten. Dennoch gibt es auch Unterschiede. Bei Klick auf die Buttons kannst Du mehr nachlesen.


Fortbildungen


2020 Yoga für Senioren
2019 Meditation in der Amartya-Tradition
2018 Rezitation im Yoga
2018 Mantra, Stimme und Atem
2017 Die Kunst des Assistierens
2016 Faszien und Yoga
2015 Yoga mit dem Stuhl
2014 Heilkunst Yoga - Yoga-Therapie
2013 Yoga für einen gesunden Nacken
Achtsames Assistieren beim Yoga-Üben